
Therapeutische Heilmassage
Therapeutische Massagen sind individuell angepasste Massagen,
bei denen verschiedene Massagetechniken kombiniert werden, wie z. B.:
Klassische Massage:
Die klassische Massage (auch klassische medizinische Massage) ist eine der bekanntesten Massageformen. Sie dient dazu, Muskeln zu lockern, Verspannungen zu lösen, die Durchblutung zu fördern und das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern.
Segmentmassage:
Die Segmentmassage ist eine spezielle Form der Massage, die auf bestimmte Körperabschnitte (Segmente) ausgerichtet ist. Sie basiert auf der Idee, dass Haut, Muskeln und innere Organe über das Nervensystem miteinander verbunden sind.
Bindegewebsmassage:
Die Bindegewebsmassage ist eine spezielle Massageform, die gezielt das Unterhaut-Bindegewebe (Faszienbereich) anspricht. Sie gehört eher zu den reflektorischen Massagetechniken, das heißt: Sie kann nicht nur lokal wirken, sondern auch über Nervenverbindungen andere Körperbereiche beeinflussen.
Funktionsmassage:
Die Funktionsmassage ist eine aktive, therapeutische Massageform, bei der nicht nur passiv massiert wird, sondern auch gezielt mit Bewegung gearbeitet wird. Sie wird vor allem in der Physiotherapie eingesetzt, um die Funktion von Muskeln und Gelenken wiederherzustellen oder zu verbessern.
Lymphdrainage:
Die Lymphdrainage (genauer: manuelle Lymphdrainage) ist eine besonders sanfte Behandlungstechnik aus der Physiotherapie. Sie hilft dem Körper dabei, Gewebsflüssigkeit besser abzutransportieren und Schwellungen zu reduzieren.
Faszienbehandlung/Fasziopressur:
Die Fasziopressur ist eine moderne, therapeutische Behandlungsmethode, die gezielt auf die Faszien wirkt – das sind die bindegewebigen Strukturen, die Muskeln, Organe und Gewebe im Körper umhüllen und verbinden.
Triggerpunkt Behandlung:
Die Triggerpunktbehandlung ist eine spezielle Therapieform zur Behandlung von schmerzhaften Muskelverhärtungen, den sogenannten Triggerpunkten.
Was sind Triggerpunkte? Triggerpunkte sind kleine, lokal verhärtete Bereiche im Muskel, die:
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druckempfindlich sind
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Schmerzen auslösen können
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den Schmerz oft in andere Körperregionen „ausstrahlen“ (z. B. vom Nacken in den Kopf)
Narbenbehandlung:
Die Narbenbehandlung ist eine therapeutische Methode, die darauf abzielt, Narbengewebe geschmeidiger, weniger empfindlich und besser beweglich zu machen.
Warum ist das wichtig? Nach Verletzungen, Operationen oder Verbrennungen kann Narbengewebe:
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verhärten
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verkleben
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die Beweglichkeit einschränken
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Schmerzen oder Spannungsgefühle verursachen
Schröpfen:
Das Schröpfen ist eine traditionelle Behandlungsmethode, bei der mit Hilfe von Unterdruck auf der Haut gearbeitet wird, um Durchblutung und Gewebestoffwechsel anzuregen. So funktioniert es: Auf die Haut werden spezielle Schröpfgläser oder Schröpfköpfe gesetzt. Durch Unterdruck wird die Haut leicht nach oben „angesaugt“.
Kinesio Taping:
Das Kinesiotaping ist eine therapeutische Methode, bei der elastische, selbstklebende Tape-Streifen auf die Haut geklebt werden, um Muskeln, Gelenke und das Gewebe zu unterstützen – ohne sie stark einzuschränken.
So funktioniert es: Das spezielle Tape ist dehnbar und hautähnlich elastisch. Es wird so angebracht, dass es:
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die Haut leicht anhebt
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die Durchblutung und den Lymphfluss beeinflusst
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die Muskelaktivität unterstützt oder hemmt (je nach Technik)
Osteopressur:
Die Osteopressur ist eine Behandlungsmethode aus der Schmerztherapie, bei der gezielt Druck auf bestimmte Knochenpunkte ausgeübt wird, um Muskelspannung zu beeinflussen und Schmerzen zu reduzieren.
Behandlungsbeispiele:
ISG Blockaden, Piriformis Syndrom, Ischiasprobleme, Rückenbeschwerden, Schulterbeschwerden, Nackenbeschwerden, Hüftbeschwerden, Kniebeschwerden, Skoliose, Verklebung (lösen), Lymphödeme primär oder sekundär, Beckenschiefstand, Eingeschränkte Beweglichkeit, Kopfschmerzen aller Art, Zervikalsyndrom, Karpaltunnelsyndrom, Epikondylitis...